Bleifreies Benzin

  1. Grundsätzliches zu bleifreiem Benzin
  2. Penrite Valve Shield

Antworten

  1. Grundsätzliches zu bleifreiem Benzin

    Bleibenzin wurde Mitte der 30er Jahre eingeführt. Jedes Fahrzeug mit einem früheren Produktionsdatum wurde mit bleifreiem Benzin gefahren!

    Bleihaltige Additive (TEL) wurden dem Benzin beigegeben, um die Oktanzahl zu verbessern, was eine höhere Kompression ermöglichte und so die Motoreffizienz gesteigert werden konnte.

    Die Oktanzahl ist die Messung der Antiklopf Qualität des Benzins. Je höher die Oktanzahl, desto höher komprimierte Motoren können betrieben werden. Oktan-Nummern gehen von 1-101.

    Eine Nebenerscheinung von bleihaltigen Additiven war, dass diese als Schmierung dienten und so die Auslassventilsitzerision verringert wurde.

    Fahrzeuge mit Motoren, die für Bleibenzin entwickelt wurden, werden Ventilsitzerosion aufweisen, wenn diese Fahrzeuge mit bleifreiem Benzin gefahren wird. Aber der Grad der Erosion hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel:

    Drehzahl
    Es wird angenommen, dass das Problem der Ventilsitzerosion im Quadrat mit der Kurbelwellendrehzahl steigt. Dies ist auch der Grund, dass das Risiko von Ventilsitzerosion bei Classic Car Motoren normalerweise nicht so hoch ist.

    "Motorenleistung"
    Generell kann gesagt werden, dass je höher die Literleistung ist, umso höher ist die Auspufftemperatur, denn Ventilsitzerosion hängt von der Temperatur der Auspuffgase ab.

    Materialwahl der Auslassventile
    Generell kann gesagt werden, dass je weicher die Ventilsitze sind, desto höher ist die Gefahr von Ventilsitzerosion" Moderne" Gussköpfe sind weicher als Guss aus den 30er Jahren. Heute wird, sofern überhaupt noch Grauguss verwendet wird, eine Legierung verwendet, die Bleifreibenzin Rechnung trägt.

    Ventilgeschwindigkeit
    Je höher die Ventilgeschwindigkeit, umso höher ist das Risiko von Ventilsitzerosion.

    Fahrdauer
    Lange Vollastfahrten begünstigen Ventilsitzerosion

    TOP

  2. Penrite Valve Shield

    Valve Shield wurde über Jahre im täglichen Gebrauch in Amerika, Australien und Neuseealnd getestet. In Neuseeland wird Valve Shield seit 1996 verwendet. Tests haben bewiesen, dass die chemische Zusammensetzung von Valve Shield bestmöglichen Schutz gegen Ventilsitzerosion bietet. Valve Shield ist kein Oktanzahlverbesserer, wie verschiedene andere Bleizusätze, weil die Oktanzahl in normalem bleifreiem Benzin den Bedürfnissen von Motoren aus den 50er und 60er Jahren genügt.

    Wenn Ihr Motor einen Aluminiumzylinderkopf hat, werden Sie sehen, dass er wahrscheinlich Ventilsitze hat, die keinen Schutz vor Ventilsitzerosion bieten bei Verwendung von bleifreiem Benzin. Es wird höchstwahrscheinlich nötig sein, gehärtete Ventilsitze einzusetzen.

    TOP

PENRITE Schweiz, 6265 Roggliswil Tel +41 (0)62 754 19 29

Seitenanfang  |  Home

info@penrite.ch